Mehr wirtschaftlicher Sachverstand in Politik und Gesellschaft
"Wirtschaft ist nicht alles - aber ohne Wirtschaft ist alles nichts". Hierin
kommt die Bedeutung der Wirtschaft für unsere Gesellschaft zum
Ausdruck. Um wirtschaftlichen Sachverstand zu schärfen reicht es nicht
aus, Missstände beim Namen zu nennen. Gerade in einer offenen
Gesellschaft hat die Wirtschaft die Pflicht, sich konstruktiv an der
öffentlichen Debatte zu beteiligen. "Kritisches Engagement" bedeutet
für uns Wirtschaftsjunioren nicht nur Dinge offen anzusprechen. Wir
wollen zugleich Lösungen und Alternativvorschläge aufzeigen. Naturgemäß
stehen beim Arbeitskreis KEP - als lebendige Kraft dieser Region - die
Interessen der jungen Wirtschaft im Vordergrund. Doch damit begnügen
wir uns nicht. Wir wollen für unsere Region und Gesellschaft etwas
bewegen. Denn der Arbeitskreis KEP ist ein Beispiel dafür, dass
Eintreten für das wirtschaftliche Eigeninteresse einerseits und
Engagement für das Gemeinwohl andererseits, sich nicht ausschließen,
sondern einander bedingen. Beides ist notwendig, damit unsere Region
wirtschaftlich vorankommt.
Der KEP als Forum des Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik
Ziel
des KEP ist es, die Ideen der jungen Wirtschaft unserer Region in die
Politik hineinzutragen. Dafür treten wir in einen Dialog mit Politik
als "Kunst des Möglichen" (Bismarck) und suchen bewusst das
Zwiegespräch. Gerade weil politische Entscheidungen in einer Demokratie
nach eigenen Gesetzen zustande kommen, gilt es in der Wirtschaft das
Verständnis für politische Zusammenhänge und Zwänge zu fördern. Aus
diesem Grund steht das Gespräch mit den politisch Verantwortlichen ganz
oben auf der Agenda des KEP. Wir legen Wert darauf, mit den Politikern
zu sprechen statt nur über sie. Die Erfahrung zeigt, dass ein
fruchtbarer Meinungsaustausch vor allem im kleinen Kreise stattfindet.
Deshalb organisiert der KEP regelmäßig "Round-Table"-Gespräche. Für ein
größeres Publikum haben die von uns kurz vor Wahlterminen organisierten
"Wahlprüfsteine der Wirtschaft" eine große Tradtion- sei es bei
Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahlen. Ein weiterer Schwerpunkt
ist das Engagement für die Metropolregion Rhein-Neckar.
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