Die Macht der Medien
Der Umgang mit den Medien ist für Politiker eine Gratwanderung. Einerseits brauchen Sie die Medien zur Vermittlung ihrer Politik und zur persönlichen Profilierung, andererseits können die Medien das von ihnen geschaffene Image auch schnell wieder zerstören. Allerdings muss der Politiker dazu die Hand reichen. Der Wahlkampf des US-Präsidenten Barack Obama hat ein neues Zeitalter eingeleitet: Reichte es früher für die Parteien aus, mit Plakate kleben und einem Informationsstand in der Fußgängerzone Wahlkampf zu betreiben, so müssen sie heute zusätzlich twittern, bloggen, potcasten oder Spenden per Internet einsammeln. Zeitgleich verfügen die Medien über eine Machtposition, die es früher so nicht gab. Sie können einen Tag den Politiker hochschreiben, um ihm am anderen Tag niederzuschreiben. In Schulbüchern wird bereits von der 4. Staatsgewalt „Medien“ gesprochen. Michael Spreng hat durch seine berufliche Erfahrungen beide Seiten kennen gelernt. Einerseits als langjähriger Chefredakteur der „Bild am Sonntag“ und des „Kölner Express“, andererseits als Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber oder Jürgen Rüttgers. In seinem Vortrag wird er auf die Verantwortung der Medien mit ihrer Macht und den Chancen der Parteien, Wahlkämpfe in einer Mediendemokratie erfolgreich zu gestalten, eingehen. Mittwoch 13. Mai 2009 19:00 Uhr Sparkasse Rhein-Neckar Nord D 1, 1-3 68161 Mannheim Weitere Informationen unter www.sprengsatz.de www.wj-bw.de |